In einer kühlen, dystopischen Welt sind menschliche Gefühle keine private Erfahrung mehr, sondern eine wertvolle, extrahierbare Ressource. Der Kurzfilm zeigt das beklemmende Schicksal von Subjekt 700, das in einer sterilen Überwachungseinrichtung gefangen ist. Die Emotionen der Protagonistin werden systematisch provoziert, manipuliert und „gefarmt“. Zwischen digitaler Verzerrung und kalter Laborrealität durchlebt sie ein erzwungenes Spektrum extremer Gefühlszustände. Als sie schließlich einen vermeintlichen Ausweg findet und glaubt, dem System entkommen zu können, enthüllt sich die grausame Wahrheit: Ihre Hoffnung auf Flucht war von vornherein kalkuliert – nur ein weiteres perfides Experiment der Aufseher, um noch intensivere Emotionen zu ernten. Ein düsterer Blick auf den Verlust der Menschlichkeit in einem durchoptimierten System.
Hintergrund & Produktion: Der Workflow für diesen experimentellen Kurzfilm basierte größtenteils auf generativer KI:
- Generierung & Testing: Umsetzung mit Gemini & Gwen Workflows sowie die Erprobung und der Einsatz unterschiedlicher KI-Modelle via Huggingface zur Bild- und Videogenerierung.
- Editing / Schnitt: Die fließenden, glitchartigen Übergänge und das Morphing der Gesichtsausdrücke wurden im Nachhinein in der Postproduktion kreiert, indem mehrere generierte Einzelvideos übereinandergelegt und geschnitten wurden.
Erstellt von: Andy Duong


